Gaming im Griff – Der kostenlose Elternkurs für Söhne, die zu viel spielen

Gaming im Griff – kostenloser Elternkurs mit Dr. Armin Kaser, Psychologe
Inhalt: Dr. Armin Kaser, Psychologe, KI-Avatar

Wenn der Streit ums Gaming jeden Abend wiederkommt, sind viele Eltern erschöpft, besorgt und ratlos. Dieser Kurs ist für Eltern von Söhnen zwischen etwa 10 und 17 Jahren, die viel spielen. Er erklärt verständlich, was im Spiel und in Ihrem Sohn passiert, und gibt Ihnen jede Woche einen kleinen, machbaren Schritt. Der Kurs ist kostenlos.

So funktioniert der Kurs

  • 8 Wochen, jede Woche ein Thema.
  • Sonntags ein kurzes Video (etwa 7 Minuten) und ein Arbeitsblatt.
  • Mittwochs ein zweites Blatt, mit dem Sie prüfen oder üben, was am Sonntag begonnen hat.
  • Begleit-E-Mails erinnern Sie an jeden Schritt, wenn Sie sich anmelden.
  • Alles andere ist Bonus: nur, wenn ein Thema Sie besonders betrifft.

Alle Blätter zum Ausdrucken, auf einmal:

Kostenlos anmelden: Begleit-E-Mails Woche für Woche

Die Kurs-E-Mails führen Sie durch die acht Wochen: jeden Sonntag mit Video und Blatt, jeden Mittwoch mit dem zweiten Blatt. So bleiben Sie dran, ohne selbst daran denken zu müssen.

Die Anmeldung hat leider nicht geklappt. Bitte versuchen Sie es noch einmal.
Fast geschafft: Bitte öffnen Sie die E-Mail, die wir Ihnen gerade geschickt haben, und bestätigen Sie Ihre Anmeldung. Schauen Sie auch im Spam-Ordner nach.

Ja, ich möchte die Begleit-E-Mails zum kostenlosen Elternkurs „Gaming im Griff“ erhalten (acht Wochen, sonntags und mittwochs). Abmeldung jederzeit mit einem Klick. Hinweise zum Datenschutz: Datenschutzerklärung

Mit der Anmeldung erhalten Sie eine Willkommens-E-Mail, acht Wochen lang zwei Kurs-E-Mails pro Woche und eine Abschluss-E-Mail. Sie können sich jederzeit mit einem Klick abmelden. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.

Die 8 Wochen im Überblick

Woche 1 · Wo stehen wir?

Sonntagsvideo: Wo stehen wir? Erst hinschauen, dann handeln (7 Minuten)

Sonntag · 0.1 Mein Ausgangspunkt (Startbogen)
Wer etwas verändern will, braucht einen Ausgangspunkt. Ohne ihn wirken Fortschritte im Alltag oft unsichtbar.
PDF öffnen

Mittwoch · 1.1 Die Gaming-Ampel (Elternfragebogen)
Nach ein paar Tagen bewusstem Hinsehen sortiert der Fragebogen Ihre Sorge nach den Merkmalen, die auch Fachleute verwenden.
PDF öffnen

Woche 2 · Was gibt ihm das Spiel?

Sonntagsvideo: Was gibt ihm das Spiel? Verstehen statt verurteilen (7 Minuten)

Sonntag · 2.1 Zeig mir dein Spiel – Interview-Leitfaden
Interesse öffnet Türen. Wenn Ihr Sohn Ihnen sein Spiel erklärt, ist er Experte statt Angeklagter, und Sie lernen seine Welt kennen.
PDF öffnen

Mittwoch · 1.2 Was das Spielen meinem Sohn gibt (Bedürfnis-Karte)
Hinter dem vielen Spielen steckt fast immer ein Bedürfnis wie Erfolg, Freunde, Abschalten oder Zugehörigkeit.
PDF öffnen

Woche 3 · Beziehung zuerst

Sonntagsvideo: Beziehung zuerst: Zeit zu zweit (7 Minuten)

Sonntag · 3.2 Plan: 15 Minuten Zeit zu zweit
Regeln halten nur, wenn die Beziehung trägt. Feste kurze Zeit, in der Ihr Sohn bestimmt, ist die stärkste Einzahlung auf dieses Konto.
PDF öffnen

Mittwoch · 3.3 Positiv-Beobachtungsbogen
Sorge erzeugt einen Tunnelblick auf das, was schiefläuft. Dieser Bogen trainiert gezielt den anderen Blick.
PDF öffnen

Woche 4 · Gemeinsam reden

Sonntagsvideo: Gemeinsam reden: erst zu zweit, dann mit ihm (7 Minuten)

Sonntag · 10.2 Elternteam-Absprache
Wenn die Eltern uneins sind, fragt der Sohn den, der eher Ja sagt, und der Streit landet zwischen den Eltern. Sie brauchen zuerst eine gemeinsame Linie.
PDF öffnen

Mittwoch · 4.1 Gesprächsvorbereitung
Schwierige Gespräche scheitern meistens am falschen Moment und am Ärger, nicht am Inhalt.
PDF öffnen

Woche 5 · Regeln, die halten

Sonntagsvideo: Regeln, die halten: der Medienvertrag (7 Minuten)

Sonntag · 5.1 Medienvertrag (die Fassung für das Alter Ihres Sohnes)
Was nur gesagt wurde, wird jeden Abend neu verhandelt. Was gemeinsam aufgeschrieben ist, gilt.
PDF: 10–12 Jahre · 13–15 Jahre · 16–17 Jahre

Mittwoch · 5.3 Beenden-Ritual-Karte
Das Abschalten ist der häufigste Streitpunkt des Tages. Ein fester Ablauf nimmt die Spannung heraus, weil jeder weiß, was kommt.
PDF öffnen

Woche 6 · Konsequenzen ohne Machtkampf

Sonntagsvideo: Konsequenzen ohne Machtkampf (7 Minuten)

Sonntag · 6.2 Wenn-dann-Plan für Konsequenzen
Konsequenzen aus dem Zorn sind zu groß und werden zurückgenommen. In Ruhe festgelegte Folgen sind klein, fair und halten.
PDF öffnen

Mittwoch · 6.3 Helfer-Falle-Check
Aus Liebe übernehmen Eltern oft, was der Sohn selbst tragen müsste: Entschuldigungen schreiben, wecken, Geld nachlegen. Das macht das Spielen bequemer.
PDF öffnen

Woche 7 · Lücke füllen, Kraft tanken

Sonntagsvideo: Lücke füllen, Kraft tanken (8 Minuten)

Sonntag · 8.1 Alternativen-Finder (Bedürfnis → Aktivität)
Wenn weniger gespielt wird, entsteht eine Lücke. Eine Alternative hält nur, wenn sie dasselbe Bedürfnis erfüllt wie das Spiel (siehe 1.2).
PDF öffnen

Mittwoch · 10.3 Mein Kraftplan
Ruhig bleiben und Konsequenzen durchhalten kostet Kraft. Erschöpfte Eltern geben nach oder explodieren.
PDF öffnen

Woche 8 · Dranbleiben

Sonntagsvideo: Dranbleiben: Plan statt Panik (8 Minuten)

Sonntag · 11.1 Rückfall-Frühwarnplan
Rückfälle in Ferien, mit einem neuen Spiel oder bei Stress sind normal. Mit Plan reagiert man ruhig statt panisch.
PDF öffnen

Mittwoch · 11.3 Meine Bilanz (Abschlussbogen)
Dieselben Fragen wie im Startbogen zeigen, was sich wirklich verändert hat, auch Kleines.
PDF öffnen

Bonus

Für die acht Wochen brauchen Sie nur die Wochenblätter. Die folgenden Blätter sind Bonus: zum Vertiefen und Nachschlagen. Was jedes Blatt bringt, steht auf der Unterlagen-Seite.

Im Notfall

Bei akuter Gefahr rufen Sie sofort den Notruf. Die Blätter helfen Ihnen, in einer Krise nicht suchen zu müssen und vorher festzulegen, was Sie tun.

  • 9.4 Notfallplan und Notfallkarte (DACH): In einer Krise ist keine Zeit zum Suchen. PDF
  • 9.1 Mein Deeskalationsplan: Im Streit denkt niemand klar. Was vorher festgelegt ist, muss man dann nur noch tun. PDF
  • 9.2 Eskalations-Protokoll: Im Rückblick wird aus schlimmen Abenden ein „immer“. Das Protokoll zeigt, wann und wobei es wirklich kracht. PDF
  • 9.3 Vorlage: Die Ankündigung: Wenn Drohungen und Gewalt im Spiel sind, braucht es eine ruhige, schriftliche Haltung statt neuer Machtkämpfe (Neue Autorität nach Haim Omer). PDF
  • 9.5 Mein Unterstützerkreis: Wer im Verborgenen kämpft, wird schwächer. Andere Menschen entlasten und zeigen Ihrem Sohn: Viele sorgen sich um dich. PDF
  • 11.2 Hilfe-Wegweiser Deutschland, Österreich, Schweiz: Wenn es ernst wird, fehlt die Kraft zum Suchen. Eltern dürfen auch ohne den Sohn zur Beratung. PDF

Notruf 112 · Telefonseelsorge DE 0800 111 0 111 · AT 142 · CH 143

Zum Vertiefen

Wenn ein Thema Sie besonders betrifft.

Technik und Geld

Zum Nachschlagen: Jugendschutz-Einstellungen für jedes Gerät und Kaufsperren.

Handy und Social Media

Zum Nachschlagen, wenn es nicht nur um Spiele geht.

Spiele-Steckbriefe

Wer das Spiel kennt, redet auf Augenhöhe und weiß, wo die Fallen liegen.

Wenn Sie mehr Hilfe brauchen

Der Kurs ist für Familien gemacht, in denen viel gespielt und viel gestritten wird. Wenn Ihr Sohn nicht mehr zur Schule geht, wenn es Gewalt gibt oder wenn Sie sich Sorgen um sein Leben machen, reicht ein Kurs allein nicht. Wege zu Beratungsstellen, Ambulanzen und Kliniken stehen im Blatt 11.2 (Im Notfall). Wenn Sie nicht weiterkommen, können Sie ein Elterngespräch bei mir buchen – online, als psychologische Beratung.

Häufige Fragen

Kostet der Kurs etwas?

Nein. Der Kurs ist kostenlos.

Für wen ist der Kurs?

Für Eltern von Söhnen zwischen etwa 10 und 17 Jahren, die viel spielen – von „mehr als uns lieb ist“ bis zu deutlichen Warnzeichen. Viele Inhalte passen auch für Töchter.

Wie viel Zeit brauche ich?

Sonntags etwa eine halbe Stunde für das Video und das Blatt, mittwochs etwa eine Viertelstunde. Dazu ein paar Minuten am Tag, um das Neue auszuprobieren.

Muss ich alles durcharbeiten?

Nein. Für die acht Wochen reichen ein Video und zwei Blätter pro Woche. Alles andere ist Bonus.

Muss ich mich anmelden?

Nein. Videos und Blätter stehen hier auf der Seite. Mit der Anmeldung bekommen Sie zusätzlich die Begleit-E-Mails, die Sie sonntags und mittwochs an den nächsten Schritt erinnern.

Muss mein Sohn mitmachen?

Nein. Der Kurs richtet sich an Sie als Eltern. Viele Schritte wirken gerade dann, wenn Sie bei sich selbst anfangen.

Ersetzt der Kurs eine Beratung oder Behandlung?

Nein. Der Kurs gibt Wissen und Werkzeuge an die Hand. Die Fragebögen geben Hinweise, aber keine Diagnose. Bei deutlichen Warnzeichen holen Sie sich bitte zusätzlich Hilfe (Blatt 11.2).

Inhalt: Dr. Armin Kaser, Psychologe, KI-Avatar

Profilbild Dr. Armin Kaser Psychologe für Absolute Beginner