Online-Beratung zu Computerspielsucht

★★★★★

14 Bewertungen

Profilbild Dr. Armin Kaser Psychologe für Absolute Beginner

Für Eltern
120 € / 45 min (PayPal oder Kreditkarte)
Kein kostenloses Erstgespräch – Sie buchen direkt

Bekannt aus

Zeit Online Logo – Artikel über Computerspiele und Gaming
Die Welt Logo – Artikel über Computerspielsucht und Karriere
Der Standard Logo – Game Over, Wie mein Bruder die Computerspielsucht besiegte
SWR Logo – Essay zu Computerspielsucht und Online-Beratung

Was Sie in der Online-Beratung erwartet

In der ersten Sitzung schauen wir uns gemeinsam an, was bei Ihrem Kind tatsächlich passiert: Wir sprechen über den Unterschied zwischen intensivem Hobby und echter Abhängigkeit, gehen die Symptome und bereits entstandenen Folgen durch, und ordnen ein, wo Ihr Kind aktuell steht – fundiert, nicht anhand von Bauchgefühl.

Wir bereiten gemeinsam vor, wie Sie ein konstruktives Gespräch mit Ihrem Kind beginnen können, ohne dass es sich angegriffen fühlt oder sich weiter zurückzieht. Und wir besprechen, welche psychischen Begleiterkrankungen möglich sind und wie diese abgeklärt und behandelt werden können.

Warum psychologische Beratung – und nicht einfach abwarten?

Computerspielsucht wird oft unterschätzt oder als vorübergehende Phase abgetan. Als Psychologe arbeite ich mit Methoden, die auf den etablierten Suchtkriterien beruhen – nicht auf pauschalen Ratschlägen wie „einfach das Internet abstellen“ oder „Konsolen wegnehmen“, die oft mehr Konflikt als Lösung erzeugen.

Die Beratung setzt bei den tatsächlichen Ursachen an: Welche Funktion erfüllt das Spielen für Ihr Kind? Welche Begleitthemen – etwa Mobbingerfahrungen, soziale Ängste oder familiäre Konflikte – stecken womöglich dahinter? Und wie können Sie als Elternteil reagieren, ohne die Beziehung zu beschädigen?


Das sagen Eltern

„… von der niederschwelligen Art der Darbietung sehr angesprochen und motiviert, das Problem unseres Sohnes endlich in Angriff zu nehmen.“

— Johann D., ★★★★★ (Google-Bewertung)

„… sehr ausführlich geantwortet und sich wirklich große Mühe gegeben. Weiters konnte er mir mit einigen Empfehlungen weiterhelfen.“

— Sabine F., ★★★★★ (Google-Bewertung)

Ein Erfahrungsbericht aus der Innenperspektive

Ein Journalist des SWR hat eine eigene Sitzung bei mir durchlaufen und seine Erfahrung in einem persönlichen Essay verarbeitet – nicht als Elternteil, sondern als selbst Betroffener. Der Bericht gibt einen seltenen, sehr ehrlichen Einblick, wie eine solche Sitzung aus der Sicht des Klienten erlebt wird.

„Vor dem Gespräch hatte ich Sorge, zu alt, zu unwichtig oder mit meinen Fragen einfach falsch zu sein. Doch als die Verbindung stand, war da nur ein aufgeräumtes Arbeitszimmer – und endlich Raum für mich.“

Essay bei SWR2 anhören →

Häufige Fragen

Muss mein Kind beim Gespräch dabei sein?

Nein, das ist nicht notwendig. Beim Erstgespräch ist es sogar meist hilfreich, wenn Sie zunächst allein kommen – wir klären gemeinsam Ihre Situation, bevor wir entscheiden, ob und wie der nächste Schritt mit Ihrem Kind aussehen könnte.

Übernimmt das die Krankenkasse?

In der Regel nicht. Diese Beratung ist eine Selbstzahler-Leistung, da es sich um psychologische Beratung handelt, nicht um eine kassenzugelassene Psychotherapie. Wenn Sie privat zusatzversichert sind, können Sie versuchen, die Rechnung einzureichen – ob und in welcher Höhe eine Erstattung erfolgt, hängt von Ihrem individuellen Versicherungsvertrag ab. Das kann ich Ihnen vorab nicht sagen, auch nicht, wenn Sie mir Ihre Versicherung nennen – diese Auskunft kann nur Ihre Versicherung selbst geben.

Mein Kind weiß nicht, dass ich mir Hilfe hole – ist das ein Problem?

Nein. Viele Eltern kommen zunächst, ohne dass das Kind davon weiß, gerade um erst einmal selbst zu verstehen, was los ist, und sich auf ein Gespräch vorzubereiten. Ob und wann Sie Ihr Kind einbeziehen, entscheiden wir gemeinsam, abgestimmt auf Ihre Situation.

Was, wenn mein Kind sich weigert, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen?

Das ist eine sehr häufige Ausgangslage. Ein wichtiger Teil der Beratung ist es gerade, mit Ihnen zu erarbeiten, wie Sie das Thema überhaupt ansprechen können, ohne dass Ihr Kind sich angegriffen fühlt oder sich weiter zurückzieht. Sie müssen also nicht warten, bis Ihr Kind bereit ist – Sie können schon vorher anfangen.

Wie unterscheide ich normales Gaming-Verhalten von einer echten Abhängigkeit?

Genau diese Einschätzung ist ein zentraler Bestandteil der ersten Sitzung. Wir gehen gemeinsam die Symptome durch, schauen uns das tatsächliche Verhalten und die bereits entstandenen Folgen an, und ordnen ein, wo Ihr Kind aktuell steht.

Wie alt sollte mein Kind sein, damit eine Beratung sinnvoll ist?

Diese Beratung richtet sich an Sie als Elternteil, unabhängig vom Alter Ihres Kindes. Ich hatte schon Eltern, deren betroffener Sohn über 40 Jahre alt war, genauso wie Eltern mit deutlich jüngeren Kindern. Entscheidend ist nicht das Alter, sondern dass Sie sich Sorgen machen und etwas verändern möchten.

Spielen Sie selbst auch Computerspiele?

Ja – und ich glaube, dass ein Experte zu Computerspiel-Sucht auch möglichst viel Ahnung von Computerspielen selbst haben sollte. Nicht unbedingt Starcraft auf Diamant-Liga-Niveau, kein Dota-MMR > 5k oder ein Meatboy-Speedrunnner. Wie ein Fußballtrainer muss er nicht Weltmeister geworden sein. Aber er sollte wissen was Abseits ist und schon mal in Fußballschuhen über das Feld gehetzt sein. Btw: Es gibt eine Liste meiner gespielten Spiele.

Prof. Dr. Pierre Sachse, Universität Innsbruck, Tirol, Österreich, Leitung Allgemeine Psychologie.

„… empfehlenswertes Angebot für ein ernstliches, unterschätztes Problem unserer Gegenwart.“
Prof. Dr. Pierre Sachse, Universität Innsbruck