Ich bin promovierter Psychologe (Dr. rer. nat., Mag. rer. nat.) und Klinischer Psychologe mit 10 Jahren Erfahrung in psychologischer Beratung und Gruppentherapie — ausgebildet an der Universität Innsbruck und der Akademie für Angewandte Psychologie (AAP).

Meine Spezialisierung: Absolute Beginner (Menschen ohne Beziehungserfahrung über 25) und Computerspiel-Sucht (speziell Elternberatung).
Ich bin überzeugt, dass Spezialisierung bessere Ergebnisse bringt als Generalismus. Deshalb konzentriere ich mich bewusst auf diese zwei Themen — und kenne sie so tief, dass ich schneller und gezielter helfen kann.
@ Absolute Beginner
Wie ich zur AB-Spezialisierung kam
Über das Thema bin ich relativ spät gestolpert. Ein Bekannter (damals Ü35) hat sich mir anvertraut und von seiner erfolglosen Partnersuche und den damit verbundenen depressiven Symptomen erzählt. Er hatte bereits ein Jahr erfolglos mit einer Psychologin zusammengearbeitet, ein schlechtes Ratgeber-Buch durchgearbeitet und über Tinder vergeblich nach Dates gesucht.
Ich fand alle diese Ansätze wenig erfolgversprechend und suchte stattdessen in der Fachliteratur nach wissenschaftlich überprüften Methoden. Es gab sie. Als ich versuchsweise eine umfangreiche Info-Seite für Absolute Beginner auf meine Website stellte, kamen direkt die ersten Anfragen.
Mein Ansatz
Ich arbeite nicht mit pauschalen Ratschlägen, sondern mit Methoden aus der kognitiven Verhaltenstherapie und Sozialpsychologie — konkret, strukturiert und mit klaren Schritten:
- Abbau von Ängsten & Unsicherheiten — systematische Konfrontation in machbaren Schritten, mit konkreten Übungen zwischen den Sitzungen
- Verständnis von Bindungsmustern — anhand wissenschaftlich etablierter psychologischer Modelle verstehen, warum frühere Erfahrungen heute noch wirken
- Training sozialer Kompetenz & Beziehungsaufbau — spezifische Skills lernen anhand eines psychologisch-wissenschaftlich fundierten Modells, wie Beziehungsaufbau in der heutigen Welt funktioniert: Gesprächsführung, nonverbale Signale, Selbstsicherheit — eingeübt in Rollenspielen, angewendet im Alltag
- Strukturierte Arbeit mit Plänen und Arbeitsblättern — zwischen den Sitzungen gibt es konkrete Aufgaben, Übungen und Arbeitsblätter, die den Fortschritt sichern
- Aufbau eines stabilen Umfelds — weil die meisten Beziehungen durch gemeinsame Aktivitäten entstehen, nicht durch Datingapps allein
@ Computerspiel-Sucht
Wie ich zur CS-Spezialisierung kam
Computerspiele sind seit 1988 Teil meines Lebens. Mein Vater schulte sich zum Computertechniker um und brachte einen Compaq Portable II nach Hause — der 3-Farben-Bildschirm reichte, um mich zu faszinieren. Mit 13 war ich einer der ersten Internetsurfer Südtirols.

Nintendo-Spiele blieben für mich selbst ein Hobby. Aber im Informatik-Studium und Studentenheim wurde mit dem Aufkommen von World of Warcraft klar: Diese Spiele haben enormes Sucht-Potenzial. Im Psychologie-Studium beschäftigte ich mich dann in einer Forschungsgruppe mit den Schnittstellen von Psychologie und IT — User Experience, Online-Marketing, KI.
Privat häuften sich die Fragen besorgter Eltern, wie sie mit ihren spielenden Söhnen umgehen sollten. Das führte schließlich zu dieser Online-Beratung.
Mein Ansatz
Ich arbeite fundiert auf WHO-Kriterien — nicht auf Bauchgefühl oder pauschalen Ratschlägen wie „Internet abstellen“ oder „Konsole wegnehmen“, die meist mehr Konflikt als Lösung erzeugen:
- Klare Einschätzung — strukturierte Unterscheidung zwischen intensivem Hobby und echter Abhängigkeit anhand wissenschaftlicher Kriterien
- Ursachen verstehen — welche Funktion erfüllt das Spielen? Welche Begleitthemen stecken dahinter — Mobbing, soziale Ängste, familiäre Konflikte, ADHS, Depression?
- Eltern im Fokus — wie Sie als Eltern konstruktiv reagieren und ein Gespräch mit Ihrem Kind beginnen können, ohne dass es sich angegriffen fühlt oder sich weiter zurückzieht
- Begleiterkrankungen — erkennen, abklären und gezielt behandeln lassen
Presse
Radio
Radio München 94.5: Gamingsucht
SWR2: Essay — Erfahrungsbericht eines Journalisten mit meiner Online-Beratung
Printmedien (Auswahl)
- Süddeutsche Zeitung — Spätzünder: „Mit jedem Jahr ohne Sex…“
- Berliner Morgenpost / Funke Medien — Absolute Beginner | Jungfrau mit Mitte 30
- Der Standard — Game Over: Wie mein Bruder die Computerspielsucht besiegte
- Zeit Online — Horror in Computerspielen
- Die Welt — So kann Zocken die Karriere fördern
- Salzburger Nachrichten — Mütter erobern das Gaming
- Südwest Presse — Absolute Beginner: Bob, 31
- Frankenpost — Der Kampf ums Abschalten
- Pro Medienmagazin — Avatar statt Familie
Fachliche Beratung & Hintergrund-Expertise (Auswahl)
Neben meinen namentlichen Medienbeiträgen werde ich von öffentlich-rechtlichen Redaktionen und internationalen Medienformaten regelmäßig als Experte im Hintergrund für die fachliche Konzeption und Recherche konsultiert.
ARD Marktcheck – SWR – Buy Better: „Free2Play: Warum du plötzlich doch zahlst – die Maschen der Gaming-Industrie“. Experten-Beratung zum Thema Konsumverhalten und Microtransaktionen
ARD – Y-Kollektiv – Der Podcast – „Ü30-Jungfrau: Wie wird mein erster Sex?“ Fachliche Hintergrundberatung für die Reportage über Absolute Beginner und späte Jungfräulichkeit.
Ausbildung & Erfahrung
Ausbildung
- Doktorat (Dr. rer. nat.) | Psychologie | Universität Innsbruck
- Magisterstudium (Mag. rer. nat.) | Psychologie | Universität Innsbruck
- Klinischer Psychologe | Akademie für Angewandte Psychologie (AAP)
Berufserfahrung
- Klinischer Psychologe (Praxis + Gruppentherapie)
- Software-Entwickler
- IT- & Unternehmensberatung
- Online Marketing & User Experience
Spezialisierung
- Absolute Beginner
- Computerspiel-Sucht
- Psychologische Online-Beratung (D/A/CH)
Google Bewertungen
Auf Google Business und Google Maps können Sie meine Arbeit bewerten. Sie können mir auch direkt (anonym) per Kontaktformular schreiben.
FAQ — Häufige Fragen
Was ist ein Klinischer Psychologe?
Um in Österreich Patienten als Psychologe behandeln zu dürfen, absolviert man nach dem Psychologiestudium eine staatlich geregelte Fachausbildung zum Klinischen Psychologen — geregelt im Psychologengesetz 2013. Diese umfasst 220 + 120 Einheiten Theorie sowie 2.098 Stunden angeleitete Praxis, begleitet von 120 Einheiten Supervision und 76 Einheiten Selbsterfahrung. Abgeschlossen wird sie mit einer kommissionellen Prüfung vor dem Gesundheitsministerium.
In Deutschland ist der vergleichbare Weg der Psychologische Psychotherapeut: Nach dem Psychologiestudium folgt eine Zusatzausbildung von insgesamt 4.200 Stunden, davon 1.800 Stunden Praktische Tätigkeit.
Beide Wege setzen ein abgeschlossenes Psychologiestudium voraus und befähigen zur Arbeit mit Patienten — der rechtliche Rahmen und die Kassenzulassung sind jedoch unterschiedlich geregelt.
Was Klinische Psychologen in Österreich zusätzlich dürfen: standardisierte klinisch-psychologische Diagnostik mit Testverfahren durchführen und klinisch-psychologische Gutachten erstellen — etwa für Behörden, Gerichte oder andere Institutionen.
Warum sind Sie kein Psychologischer Psychotherapeut?
Diese Frage kommt vor allem von deutschen Klienten — und sie ist berechtigt.
In Deutschland ist der Psychologische Psychotherapeut der Standardweg für approbierte Psychologen in der Kassenversorgung. In Österreich existiert dieser Titel nicht — hier sind Psychologie und Psychotherapie zwei vollständig getrennte, gleichwertige Berufsfelder mit eigenen Gesetzen.
Um in Österreich Patienten psychologisch behandeln zu dürfen, macht man die Ausbildung zum Klinischen Psychologen — das ist der österreichische Weg, der dem deutschen Psychologischen Psychotherapeuten funktional am nächsten kommt, aber nicht deckungsgleich ist und keine deutsche Kassenzulassung begründet.
Für deutsche Klienten bedeutet das konkret: Meine Beratung ist eine Selbstzahlerleistung. Eine Erstattung durch gesetzliche Krankenkassen ist nicht möglich. Private Zusatzversicherungen können Sie anfragen — ob und in welcher Höhe erstattet wird, hängt von Ihrem individuellen Vertrag ab.
Was bedeutet Dr. rer. nat. — ist das ein Psychologie-Doktortitel?
„Dr. rer. nat.“ steht für „Doktor der Naturwissenschaften“ — so wird der Doktortitel im Fach Psychologie an österreichischen Universitäten bezeichnet, da Psychologie dort den Naturwissenschaften zugeordnet ist. Mein Doktorat absolvierte ich an der Universität Innsbruck.
Sind Sie staatlich anerkannt?
Ja. Ich bin im offiziellen Register des österreichischen Bundesministeriums für Gesundheit als Klinischer Psychologe eingetragen. Sie können mich dort unter dem Namen „Armin Kaser“ überprüfen.
Warum arbeiten Sie nur online?
Online-Beratung per Video-Chat ist für die Themen, auf die ich spezialisiert bin, genauso wirksam wie eine Sitzung vor Ort — das belegen Studien zur Wirksamkeit von Telepsychologie. Gleichzeitig ermöglicht sie mir, Klienten aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz zu erreichen — nicht nur aus Innsbruck und Umgebung. Für viele Klienten ist das auch praktischer: kein Wartezimmer, keine Anfahrt, flexiblere Terminzeiten.
Warum nehmen Sie keine Kassenpatienten?
Meine Leistungen sind psychologische Beratung — keine kassenfinanzierte Psychotherapie. Das hat einen Vorteil für Sie: Ich bin nicht an Kassenvorgaben gebunden, was Anzahl der Sitzungen, Diagnosen oder Behandlungsrahmen betrifft. Sie buchen gezielt das, was Sie brauchen — ohne Warteliste, ohne bürokratischen Aufwand.
Machen Sie Therapie oder Beratung — was ist der Unterschied?
Ich biete psychologische Beratung, keine Psychotherapie. Psychotherapie ist ein eigenständiges, gesetzlich geregeltes Berufsfeld mit eigener Ausbildung. Psychologische Beratung durch einen Klinischen Psychologen arbeitet mit wissenschaftlich fundierten Methoden — z.B. aus der kognitiven Verhaltenstherapie — in einem gezielten, problemorientierten Rahmen. Für die Themen Absolute Beginner und Computerspiel-Sucht ist das in der Regel die passendere Wahl, weil es konkret ansetzt und nicht zwingend einen jahrelangen therapeutischen Prozess voraussetzt.
Arbeiten Sie mit Kindern direkt, oder nur mit Eltern?
Bei Computerspiel-Sucht arbeite ich primär mit Eltern — weil betroffene Kinder und Jugendliche sich selten freiwillig in Beratung begeben. Die Erfahrung zeigt: Wenn Eltern besser verstehen, was passiert, und wie sie reagieren können, verändert sich die Dynamik zuhause oft deutlich — auch ohne dass das Kind direkt involviert ist.
Bei Absoluten Beginnern arbeite ich ausschließlich mit Erwachsenen ab 25 Jahren.
In welchen Sprachen beraten Sie?
Ausschließlich auf Deutsch. Meine Beratung richtet sich an Klienten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.