Computerspiel-Sucht (Gaming Disorder, Videospiel-Sucht)

Ich bin Psychologe und habe mich auf die Behandlung von Computerspiel-Sucht spezialisiert. Aber was ist Computerspiel-Sucht, wie kann man sie erkennen und therapieren?

Zusammenfassung

  • Computerspiel-Süchtige und ihre Familien leiden massiv unter der Sucht. Ihr Alltag, Schule oder Job sind schwer beeinträchtigt.
  • Computerspiel-Sucht hat psychische und körperliche Folgen: Sozialer Rückzug, Schul- und Studienabbruch, Jobverlust, Armut und Depression bis hin zu Suizidgefahr.
  • Die meisten Süchtigen leiden an zumindest einer weiteren psychischen Störung wie Depressionen, Ängsten oder Persönlichkeitsstörungen.
  • Helfen können meine Online-Beratung zu Computerspiel-Sucht, niedergelassene Psychologen, Psychiatrien und in leichten Fällen Techniken zur Selbsthilfe.

Von der WHO anerkannte psychische Krankheit

Seit Juni 2018 ist Computerspiel-Sucht (englisch: Gaming Disorder) offiziell von der Weltgesundheitsorganisation als Krankheit anerkannt und im ICD-11 gelistet. Das ICD-11 ist eine Art Katalog aller psychische Störungen für Ärzte, Psychiater und Psychologen. Darin unterscheidet sich eine Computerspiel-Sucht von normalen Spielen in 3 Punkten:

  • Der Spieler hat die Kontrolle über die Dauer und Häufigkeit seines Computerspielens verloren.
  • Er vernachlässigt sein Leben, seine Pflichten, Hobbys, Freundschaften und Kontakte.
  • Er macht weiter, obwohl er unter den negativen Konsequenzen leidet.

Außerdem muss diese Situation bereits seit mindestens einem Jahr andauern.

Wer ist gefährdet?

Viele denken bei Computerspiel-Sucht erst an Kinder und Jugendliche. Dabei trifft die Abhängigkeit oft ältere. Kritisch sind Lebensabschnitte, die mit großen Umbrüchen einhergehen:

  • Trennungen von Partnern
  • erste eigene Wohnung, z. B. bei Studienbeginn
  • Schicksalsschläge, Tod von Angehörigen, Jobverlust

Die meisten Computerspiel-Süchtigen sind deshalb tatsächlich Erwachsene.

Symptome von Computerspiel-Sucht

Psychische Störungen lassen sich am besten durch Fragebögen erkennen.

Die typischen Symptome der Computerspielsucht sind:

  1. Unwiderstehliches Verlangen: Im Alltag kreisen die Gedanken immer wieder um Computerspielen und die nächste Gelegenheit weiterspielen zu können.
  2. Kontrollverlust: Dem Betroffenen ist nicht bewusst, wie viel seines Alltags er mit Computer und Konsole verbringt. Er hält es auch nicht durch, wenn er sich vornimmt, die Spielzeit zu reduzieren.
  3. Entzugserscheinungen: Kann der Süchtige nicht spielen (z. B. in Arbeit, Schule oder bei einem Verbot) wird er aggressiv, unruhig, nervös reizbar.
  4. Toleranzentwicklung: Je länger die Sucht andauert, desto mehr muss er spielen. Aus anfänglich wenigen Stunden täglich wird immer mehr.
  5. Weiterspielen trotz negativer Konsequenzen: Trotz Problemen in Schule und Job, Konflikten in der Familie und psychischer und körperlicher Folgen spielt er weiter.
  6. Verheimlichung und Lügen: Typisch für Verhaltenssüchte ist, dass die Betroffenen Eltern, Partner und Familie belügen und dadurch heimlich weiterspielen. So fällt oft lange nicht auf, wie schwer wiegen das Problem bereits geworden ist.

Häufigkeit in Österreich und Deutschland

Studien ergaben, dass zwischen 1,6 und 6 % der Untersuchten computerspielsüchtig waren. Die große Bandbreite hängt mit dem untersuchtem Land, mit den Untersuchungsmethoden und dem unterschiedlichen Alter zusammen. Asiatische Länder wie Südkorea scheinen mit besonders hohen Zahlen trauriger Vorreiter zu sein. Es ist zu befürchten, dass Österreich und Deutschland weiter aufholen.

Diagramm: Häufigkeit von Internet- und Computerspielsucht - Länder im Vergleich - Forscher weltweit kommen zu unterschiedlichen Zahlen. Das ist auf tatsächliche Unterschiede, aber auch auf unterschiedliche Erhebungsmethoden zurückzuführen.
Forscher weltweit kommen zu unterschiedlichen Zahlen. Deutschland und Österreich liegen im Mittelfeld.

Männer vs. Frauen

Männer sind viel häufiger computerspielsüchtig als Frauen, in Beratungsstellen melden sich zu 96% Männer. Sie haben eine Vorliebe für Wettkampf und Spielgenres, die eher süchtig machen: 3D-Shooter, MOBAs und Rollenspiele. Frauen bevorzugen eher soziale Netzwerke wie Instagram – sie werden dann eher internet- und onlinesüchtig als computerspielsüchtig.

Ursachen

Computerspiel-Sucht hat Ursachen in 3 Bereichen:

  1. In der Persönlichkeit des Betroffenen selbst: Manche Menschen sind genetisch bedingt anfälliger für Süchte. Introvertierte und Schüchterne haben weniger Freunde und Hobbys, Computerspiele sind für sie verlockender. Einsamkeit und emotionale Instabilität sind ebenfalls ungünstig.
  2. In den Merkmalen der Computerspiele: Spieleentwickler bauen absichtlich Belohnungsmechanismen ein, die Gefühle der Freude und Zufriedenheit auslösen. Besonders Gratis-Spiele und Rollenspiele verwenden psychologische Tricks, um zum Weiterspielen zu motivieren und möglichst lange an das Spiel zu fesseln. Für die meisten Spieler ist das kein Problem, ein kleiner Teil wird davon aber süchtig.
  3. In Familie, Umwelt und Gesellschaft: eine Familie kann vor Sucht schützen. Familiäre Probleme, Konflikte und Schicksalsschläge wie Tod oder Scheidung verursachen eine Computerspiel-Sucht aber oft mit. Eltern sind manchmal selbst schlechte Vorbilder. Die Gesellschaft trägt ebenfalls dazu bei: Leistungsdruck, ständige Verfügbarkeit von Mobile Games und Sozialen Netzwerken und ein hoher Grad von Digitalisierung. Dazu ein deutlicher Trend zu Einsamkeit, Individualismus und allein lebenden Singles.
Das TRIAS-Modell bei Computerspiel-Sucht - Jede Sucht hat ihre Ursache in 3 Bereichen
Das Trias-Modell erklärt die Entstehung von Computerspiel-Sucht.

Begleiterkrankungen

Über 90 % der Computerspiel-Süchtigen leiden zusätzlich an einer anderen psychischen Störung. Am häufigsten sind Persönlichkeitsstörungen (52 %), Angststörungen (50 %) und Depressionen bzw. Burnout.

Diagramm: Die häufigsten Begleiterkrankungen - Komorbidität bei Computerspiel- und Internet-Sucht
Mehr als 90% der Computerspiel-Süchtigen leiden an einer weiteren psychischen Störung wie Depressionen, ADHS oder Persönlichkeitsstörungen.
  1. Bei Persönlichkeitsstörungen (52 %) sind Gefühlsleben, Denken und die Beziehungen zu anderen Menschen in besonderer Weise ausgeprägt, unflexibel oder wenig angepasst. Die häufigsten sind Paranoia, Borderline, Hysterie/histrionisch, Narzissmus, ängstlich-vermeidend (schüchtern), dependent, zwanghaft. (Hier gratis selbst online testen).
  2. Depression und Burnout sind die gefährlichste Begleiterkrankung, weil damit eine hohe Suizidrate einhergeht. Bei gedrückter Stimmung, Interessensverlust und Freudlosigkeit, Schlafstörungen und Traurigkeit sollten Sie sich professionelle Hilfe holen.
  3. ADHS (24 %) scheint oft zu Computerspiel-Sucht zu führen. Eine Erklärung ist, dass Computerspiele schnelle, einfache Belohnungen und Glücksgefühle bieten. Diese “unnatural rewards” finden ADHS-Kinder und -Erwachsene im echten Leben sonst nicht.
  4. Angststörungen und besonders soziale Ängste sind bei 50 % der Computerspiel-Süchtigen zu finden. Die extreme Schüchternheit, Unsicherheit und ein Mangel an sozialer Kompetenz machen es schwer, im echten Leben Beziehungen und Hobbys aufzubauen.
Diagramm: Teufelskreis: Soziale Ängste und Computerspiel-Sucht
Soziale Angst (auch: soziale Phobie) und Computerspiel-Sucht verstärken sich gegenseitig.

Co-Abhängigkeit

Nicht nur der Betroffene leidet unter seiner Computerspiel-Sucht. Eltern, Partner und Freunde versuchen aus Mitleid oder Liebe, den Süchtigen in Schutz zu nehmen, ihn vor den Konsequenzen seiner Sucht zu beschützen. Sie hoffen, ihm damit etwas Gutes zu tun. Das nennt man Co-Abhängigkeit und ist nicht sinnvoll. Die Sucht wird dadurch nur weiter gefördert und die Anderen leiden auch selbst immer mehr an der Situation.

Folgen

  1. Einsamkeit und sozialer Rückzug: Eltern, Partner, Familie und Freunde versuchen oft noch lange, den Computerspiel-Süchtigen außer Haus zu locken. Sie verstehen nicht, dass die Sucht das Problem ist. Am Ende geben Sie desillusioniert auf. Dann bleiben dem Süchtigen nur noch seine Online-Kontakte, die oft in derselben Situation gefangen sind. Eine Besserung wird damit immer unwahrscheinlicher.
  2. Depression und Suizidgefahr: Manchmal löst eine bestehende Depression die Computerspiel-Sucht aus. Umgekehrt kann die Einsamkeit, Konflikte, Leidensdruck und Hoffnungslosigkeit der Computerspiel-Sucht auch eine Depression verursachen. Eine Depression ist gefährlich, weil über 15 % der Schwer-Depressiven sich das Leben nehmen. Wie Sie eine Depression erkennen lesen Sie hier. Schon bei leisem Verdacht sollte professionelle Hilfe geholt werden.
  3. Schlechte Noten, Schul- und Studienabbruch: Durchgezockte Nächte und Schlafstörungen lassen die Konzentration in der Schule schwinden. Hausarbeiten werden kaum noch erledigt, viele computerspielsüchtige Jugendliche brechen die Schule ab. An der Universität fällt es oft über Monate niemanden auf, wenn Vorlesungen und Prüfungen mit Computerspielen ersetzt werden. An einen Studienabschluss ist dann nicht mehr zu denken. Eine Computerspiel-Sucht beendet fast immer die Schul- und Studienlaufbahn.
  4. Jobverlust: Arbeitskollegen fällt recht schnell auf, wenn exzessives Spielen am Abend und in der Nacht die Arbeit am nächsten Tag beeinträchtigt. Viele Büroarbeiter haben auch am Arbeitsplatz Zugang zu Computerspielen oder mindestens zu Smartphones. Dann spielen sie lange Zeit unbemerkt während der Arbeitszeit. Manche Computerspiel-Süchtige verlieren ihren Job oder ihre Ausbildungsstelle, wenn das entdeckt wird. Die meisten kommen allerdings von alleine irgendwann nicht mehr zur Arbeit.
  5. Armut: Längere Suchtkrankheiten beenden Schul- und Arbeitskarrieren. Die Betroffenen holen das meist ihr ganzes Leben nicht mehr auf. Schul- und Studienabbrüche verhindern einen späteren beruflichen Aufstieg, Arbeitslosigkeit führt direkt in Armut und Existenzprobleme.
  6. Psychische Störungen: Fast 90 % der Computerspiel-Süchtigen leiden unter einer zweiten psychischen Störung. ADHS, Depressionen, Angststörungen, soziale Phobien und Persönlichkeitsstörungen verschlimmern sich, wenn die Computerspiel-Sucht fortschreitet. Manchmal wird aus einem überschaubaren Problem wie Schüchternheit eine gravierende Störung, wenn Belastung und Konflikte durch die Sucht eskalieren.
  7. Körperliche Schäden: Computerspiel-Süchtige sind fast immer entweder auffällig schlank oder deutlich übergewichtig. Aktive Freizeitgestaltung und Hobbys haben sie aufgegeben. Auch die Ernährungsgewohnheiten ändern sich hin zu Fast Food, weil es bequemer und schneller zuzubereiten ist. Auch Haltungsschäden sind häufig, weil die Muskulatur wegen zu wenig Bewegung verkümmert. Augen und Hände werden am meisten und auf unnatürliche Art beansprucht. Die Folgen sind Kurzsichtigkeit (bei Kindern), trockene Augen (Sicca-Syndrom) und Sehnenscheidenentzündungen.
  8. Schlafstörungen: Online-Computerspieler treffen sich meist spät am Abend oder in der Nacht. Der Tag-Nacht-Rhythmus verschiebt sich Stunde um Stunde immer weiter.

Selbsthilfe

Bei leichten Fällen können Eltern oder Partnerinnen noch versuchen, selbst zu helfen. Wichtig ist dabei das geschickte Ansprechen: Überlegen Sie sich vorher, was sie erreichen wollen. Was ist realistisch? Ziele können sein: Reduktion der Spielzeit, Wiederaufnehmen alter Hobbys und zu zeigen, dass Sie sich um ihn sorgen.

Wer mehr versuchen will, kann 3 psychologische Techniken ausprobieren:

  1. Belohnungspläne: Ein psychologisches Instrument aus der Verhaltenstherapie, das auch Laien versuchen können. Positives Verhalten wird mit Belohnungen verstärkt. Vor allem für Kinder und Jugendliche geeignet.
  2. Tageszeitkuchen: Spielzeit wird protokolliert, um einen Überblick über das Ausmaß zu bekommen. Dann werden Alternativen überlegt, die freie Zeit besser zu nutzen.
  3. Kosten-Nutzen-Analyse: Motive und Konsequenzen der Computerspiel-Sucht werden untersucht. Welche Ursachen und Krankheitsgewinne beeinflussen die Sucht im Hintergrund?

Zu allen Techniken finden Sie Gratis-Unterlagen zum Download.

Was wohl nicht funktionieren wird: generelles Computerspiel-Verbot und technische Hindernisse (Router verstecken, Accounts löschen).

Professionelle Hilfe

Bei schweren Fällen oder wenn die Probleme schon lange andauern, suchen Sie sich besser professionelle Hilfe. Für Computerspiel-Sucht gibt es spezielle Therapieprogramme. In einigen wenigen Fällen ist ein stationärer Aufenthalt in einer Spezial-Klinik sinnvoll. Dort wird in der Regel ein kalter Entzug gemacht, oft mit medikamentöser Unterstützung.

Beim Psychologen besteht die Beratung und Therapie eher aus

  • Verhaltenstherapie: mit Information, dem Erkunden der Ursachen, Erstellen von konkreten Plänen und dem Erlernen von Strategien gegen Rückschläge.
  • Familientherapie: um schlechte Verhaltensmuster zu verändern und Konflikte zu verbessern.
  • Gruppentherapie: in der die Betroffenen soziale Skills einüben, Selbstvertrauen gewinnen und sich gegenseitig unterstützen.

Ein guter erster Ansprechpartner ist ihr Hausarzt, weil er Sie und den Süchtigen schon kennt. Suchtberatungsstellen in Ihrer Nähe haben vielleicht auch passende Angebote. Es gibt außerdem einige wenige spezialisierte Kliniken in Deutschland und Österreich.

Der schnellste Weg ist allerdings meine Online-Beratung zu Computerspiel-Sucht.

Diagramm: Behandlung und Therapie von Computerspiel- und Internet-Sucht - Professionelle Hilfe finden
Erste Ansprechpartner sind Online-Sprechstunden, Sucht-Beratungsstellen oder Hausarzt. Hilfe holen in der Regel zuerst Eltern, Partner und Angehörige. Sie müssen den Süchtigen nicht zur Beratung mitbringen.

Die 5+ besten Bücher

Digital Junkies: Internetabhängigkeit und ihre Folgen für uns und unsere Kinder

von Bert te Wildt

Buch "Digital Junkies" von Bert te Wildt

Bei manchen Menschen sind Computerspiele und Internet Ersatz für unerfüllte Wünsche und Ziele im echten Leben. Sie werden süchtig, vereinsamen und verwahrlosen.

In seinem Buch beschreibt mit Bert te Wildt einer der bekanntesten Experten für Computerspiel-Sucht, wie sich altbekannte Süchte wie Glücksspiel- und Kaufsucht ins Internet verlagern.

Inhalt unter anderem:

  • Diagnose, und Behandlung von Internet- und Computerspiel-Sucht
  • Erste Hilfe und Umgang mit Krisen
  • Prävention durch Politik, Pädagogik und im privaten Umfeld

Computerspiel- und Internetsucht: Ein kognitiv-behaviorales Behandlungsmanual

von Klaus Wöfling, Christina Jo, Isabel Bengesser, Manfred E. Beutel und Kai W. Müller.

Buch zur Diagnostik und Behandlung von Computerspiel-, Internet- und Onlinesucht von Wöfling

Das beste Buch für Psychologen, Psychotherapeuten und Psychiater: Eine erprobte verhaltenstherapeutische Behandlungsmethode speziell für Computerspiel-Sucht entwickelt.

Inhalt:

  • Detaillierte Beschreibung der Vorgehensweise für 15 Sitzungen
  • Anleitung zur Erstellung des SORCK-Schemas (Verhaltensanalyse)
  • Fallbeispiele aus der Ambulanz für Spielsucht in Mainz
  • Inklusive Unterlagen für die therapeutische Arbeit

Ratgeber Videospiel- und Internetabhängigkeit: Hilfe für den Alltag

von Daniel Illy und Jakob Florack.

Buch: Ratgeber und Hilfe bei Sucht und Abhängigkeit von Computer, Games und Internet.

Beide Autoren sind Fachärzte für Psychiatrie und arbeiten mit Kinder und Jugendlichen. Das Buch geht auch auf aktuelle Entwicklungen wie Free2Play und der gezielten Nutzung von sucht fördernden Mechanismen in Computerspielen ein.

Inhalt unter anderem:

  • Die Rolle der Angehörigen
  • Teufelskreis Sucht
  • Neurobiologische Grundlagen von Computerspiel-Sucht
  • Die Gefahr von Suchtverschiebungen
  • Tipps im Umgang mit Betroffenen

Onlinesucht: Ein Ratgeber für Eltern, Betroffene und ihr Umfeld

von Isabel Willemse

Buch: Ratgeber Onlinesucht für Eltern und Betroffene von Isabel Willemse

Das beste Buch für Eltern, Partnerinnen und Angehörige. Gut aufgebaut und verständlich erklärt. Behandelt allerdings Online-Sucht im Allgemeinen, nicht speziell Computerspiel-Sucht.

Inhalten unter anderem:

  • Die Entstehung von Online-Sucht – Risikofaktoren, lerntheoretische Aspekte und aufrechterhaltende Faktoren
  • Begleiterkrankungen: Depression, Ängste, Schlafstörungen und ADHS
  • Vorbildfunktion und Regeln zur Mediennutzung in der Familie

Digitale Demenz: Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen

von Manfred Spitzer

Buch Digitale Demenz des Hirnforschers Manfred Spitzer

Der Klassiker unter den medienkritischen Büchern. Etwas provokant geschrieben, allerdings auch mit Studien und Quellenangaben hinterlegt. Hat ein großes, recht negatives Medienecho erhalten, unter anderem von spiegel.de, Der Standard, und Hannoversche Allgemeine. Trotzdem lesenswert.

Weitere Bücher von Manfred Spitzer zum Thema:

  • “Die Smartphone-Epidemie” (2019, zur Rezension, Amazon)
  • “Cyberkrank! Wie das digitalisierte Leben unsere Gesundheit ruiniert” (2015, Amazon)

Spielwiese Internet: Sucht ohne Suchtmittel

von Kai Müller

Fachbuch zu Internetsucht Onlinesucht von Kai Müller

Der Psychologe behandelt an der Ambulanz für Spielsucht der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in Mainz Computerspiel-Süchtige und ist Spezialist für substanzungebudene Abhängigkeitserkrankungen (Verhaltenssüchte).

Inhalt unter anderem:

  • Die Bedeutung von Persönlichkeitsmerkmalen und des sozialen Umfelds
  • Erkennungsmerkmale von Verhaltenssüchten
  • Die Stadien suchtartigen Internetverhaltens

Die 5+ besten Dokus

Web Junkies | Chinesische Computerspiel-Süchtige

von arte Deutschland

China war das erste Land, das Computerspiel-Sucht als ernst zu nehmende Krankheit einstufte. Die “Behandlung” besteht dort allerdings aus Zwangseinweisungen in geschlossene Kliniken, die mehr an militärische Gefängnisse erinnern. Die israelischen Journalisten werfen einen Blick in eine solche Einrichtung und treffen auf verzweifelte, unglückliche Jugendliche und überforderte Eltern.

Computerspielsucht | brutale Realität

bei Mona Lisa | ZDF

Als eine der ersten Sendungen berichtet das ZDF-Magazin Mona Lisa von damals neuen Phänomen der computerspielsüchtigen Jugendlichen. Sie sprechen mit einer Mutter, die gegen die Sucht ihres Sohnes ankämpft, mit den Psychologen des Caritas-Projekts “Lost in Space” in Berlin und verfolgen, wie der Computerspiel-Süchtige Laslo sich für 6 Monate in eine Spezialklinik begibt.

Computerspiel-Sucht | Mit Therapie ins Leben zurück

bei W wie Wissen | ARD

Das ARD-Team besucht das LWL-Klinikum Gütersloh, wo Computerspiel-Süchtige ganz ähnlich wie Drogen- oder Alkoholabhängige behandelt werden. Die Betroffenen lernen wieder eine geregelte Tagesstruktur mit festen Mahlzeiten und Schlafenszeiten.

Der Suchttherapeut Christian Groß hilft den zumeist jungen Männern, die Einsamkeit des Zimmers zu verlassen und zurück ins Leben zu finden.

Auf Entzug | Ein Internet-Süchtiger geht offline

bei Deutsche Welle

Das Reporterteam besucht einen 20-jährigen Berliner, der versucht, von seiner Sucht loszukommen. Er erzählt, wie er die Kontrolle über das Spielen verloren hat und nun versucht, mit professioneller Hilfe wieder ein normales Leben zu führen. Ein 10-wöchiger Aufenthalt in einer Suchtklinik soll dabei helfen.

Internet-Sucht: Viele junge Menschen betroffen

von Tagesschau | ARD

Rund 270.000 Jugendliche gelten in Deutschland als gefährdet. Während das Problem der computerspielsüchtigen Männer schon in der Gesellschaft angekommen ist, holen junge Frauen zunehmend auf. Sie verfallen den sozialen Netzwerken: Instagram und Facebook.

Smartphone-Sucht: Wenn das Handy das Leben übernimmt

von Kontrovers | Bayrischer Rundfunk

Durchschnittlich 88 mal am Tag nehmen wir unser Smartphone in die Hand. Das unterbricht den Allltag und macht auch im Beruf unproduktiv. Was aber, wenn man die Kontrolle über Whatsapp, TikTok und Instagram verliert? Digital Detox-Angebote boomen, aber für tatsächlich Internet- und Computerspiel-Süchtige reicht das nicht mehr. Sie suchen sich Hilfe bei Psychologen, Therapeuten und Kliniken. Der Bayrische Rundfunk hat mit ihnen und Betroffenen gesprochen.

Die 5+ besten Vorträge und Interviews mit Experten

Prof. Dr. Bert te Wildt

Der Chefarzt der Psychomatischen Klinik Kloster Dießen (auch auf Twitter) ist Mitbegründer des Fachverbands Medienabhängigkeit. Er beschäftigt sich klinisch und wissenschaftlich mit Computerspiel-Sucht und Internetabhängigkeit und hat auch mit “Digital Junkies” eines der wichtigsten Bücher zum Thema geschrieben.

Interview zum Buch “Digital Junkies”

Im Interview zu seinem Buch erklärt er den Unterschied zwischen harmlosen Computerspielen und einer gefährlichen Abhängigkeit.

“Komplette Abstinenz vom Internet ist total unrealistisch … von Spielen kann man abstinent leben. Bei sozialen Medien ist es schwieriger – da geht es um die kontrollierte Nutzung.”

Prof. Dr. Bert te Wildt

Interview: Ob Fortnite süchtig macht und wie man Computerspiel-Sucht frühzeitig erkennt

Fortnite spielt eine zunehmend größere Rolle bei Computerspielsüchtigen. Im Interview zu den Safer Internet Days auch, warum Bindungsunsicherheit ein Risikofaktor ist.

“Wenn ich Kinder großziehen würde, hätte ich auch meine Bedenken.”

Prof. Dr. Bert te Wildt

Dr. Klaus Wöfling

Der Diplompsychologe leitet die Ambulanz für Spielsucht an der Universitätsmedizin Mainz. Er ist zudem Autor von Computerspiel- und Internet-Sucht, dem bisher besten Manual zur verhaltenstherapeutischen Behandlung von Computerspiel- und Internet-Sucht.

Im Jugendalter kann man sehr schnell ein pathologisches Verhalten wieder verlernen. Bei Personen, die über 18 sind, sieht das schon wieder ganz anders aus.

Dr. Klaus Wöfling

Prof. Manfred Spitzer

Der Gehirnforscher und Professor für Psychiatrie der Universität Ulm Manfred Spitzer schreibt Bestseller über die Wirkung von Medien, von Smartphones und Computerspielen. Die wiederum kritisieren seine wissenschaftlichen Methoden und brandmarken seine direkte und provokante Art als alarmistisch.

Dennoch sind sowohl Bücher als auch Vorträge lesens- und hörenswert – nicht zuletzt wegen der zahlreichen Quellennachweise, auf die manche anderen Kollegen verzichten.

Vortrag: Von der digitalen Demenz zur Smartphone-Pandemie

Im Vortrag zur RPP-Tagung spricht Manfred Spitzer von depressiven Facebook-Nutzern, Stress durch soziale Medien, Smartphone-Zombies.

“Mehr iPads in der Schule … schaden nachweislich der kindlichen Entwicklung”

Prof. Manfred Spitzer

Interview: Warum Handys dumm machen

In der SWR1 Sendung warnt der Psychiater, dass eine naive Digitalisierung von Schulen großen Schaden anrichtet, und besonders schwache und benachteiligte Schüler darunter leiden.

“Ab dem Tag des Handyverbots werden die Schüler besser … wenn sie Handys ausgeben werden die Schüler schlechter.”

Prof. Manfred Spitzer

Dr. Kurosch Yazdi

Dr. Kurosch Yadzi leitet die Klinik für Psychiatrie für Suchtmedizin des Kepler Universitätsklinikums in Linz, Österreich und ist Vorstandsvorsitzender der pro mente Oberösterreich, die eine Ambulanz für Spielsucht bietet.

Als Suchtexperte beschäftigte er sich mit Cannabis, Online- und Computerspiel-Sucht.

Vortrag: Internetsucht – Vom normalen Konsum zur Erkrankung

Im Vortrag zum Vernetzungstreffen “Gewalt-Schule-Medien” erklärt der Psychiater Dr. Kurosch Yadzi, was substanzgebundene (Nikotin, Alkohol, Drogen) und Verhaltenssüchte (Computerspiel-Sucht, Social Media, Online-Pornografie, Glücksspiel) gemeinsam haben, was sie unterscheidet und wann aus normalem Computerspielen eine Krankheit wird.

“Es ergibt keinen Sinn, wenn man Süchtigen sagt: Jetzt reiß dich zusammen”.

Dr. Kurosch Yadzi

Vortrag: Junkies wie wir – Suchtfalle Internet

Der Vortrag zum gleichnamigen Buch “Junkies wie wir” erklärt, dass hinter jeder Sucht ein Wunsch nach Beziehung steckt. Er zeigt auch, wie Konzerne dieses Bedürfnis von Erwachsenen und sogar Kindern gezielt zu ihrem Vorteil ausnützen.

“Ich kann vom Internet süchtig werden, weil es mich (kurzfristig) glücklich machen kann… Alles was, einen Dopamin-Ausstoß auslöst kann mich süchtig machen.”

Dr. Kurosch Yadzi

Dr. Kimberly Young

Die Professorin und Gründerin des Zentrums für Internetabhängigkeit in den USA war die Pionierin zu Computerspiel- und Internetsucht. 1998 entwickelte sie den ersten wissenschaftlichen Test zu Internet-Abhängigkeit (Internet Addiction Test, IAT). Außerdem werden ihre Richtlinien für die Vermeidung und Behandlung von Computerspiel-Sucht auch heute noch als sinnvoll erachtet.

Vortrag: What you need to know about internet addiction

Auf der TED-Konferenz zeigt sie, wie man Anzeichen von Internet-Abhängigkeit erkennen kann und in welchem Alter und Umfang man Kindern Technologie und Medien im Alltag erlauben sollte.

Ehemalige Computerspiel-Süchtige

Cam Adair: Escaping video game addiction

Als ehemaliger Computerspielsüchtiger erzählt Cam Adair offen seine Geschichte und wie er es seit 3 Jahren geschafft hat, davon wieder loszukommen.

Die 5+ besten Online-Artikel

Heise c’t: Die Psycho-Tricks der App-Entwickler beschreibt, mit welchen psychologischen Tricks die Games- und App-Industrie Nutzer von ihren Diensten und Spielen abhängig macht.

Pc Games: Seid ihr süchtig nach Videospielen? Macht den Test! über einen Online-Test zu Computerspiel-Sucht, den mehrere Universitäten zusammen entwickelt haben.

Gamestar: GameStar Podcast: Was Service-Games so gefährlich macht, und wie man der Suchtspirale entkommt mit den Experten Daniel Illy und Jakob Florack.

Golem: Fortnite soll absichtlich so süchtig wie möglich machen über einen Versuch, Spielehersteller nach dem Vorbild der Tabakindustrie an den Kosten von Computerspiel-Sucht zu beteiligen.

Zeit Online: Wie Überraschungseier, die pleite und süchtig machen über In-Game-Käufe und Lootboxen, mit denen sich schon Kinder massiv verschulden.

Der Standard: Smartphones: Sind soziale Medien gebaut, um süchtig zu machen? über Trigger, Likes und Verhaltenspsychologie.

Zeit Online: Videospiele können Grundbedürfnisse befriedigen, ein Interview mit dem Medienpsychologen Leonard Reinecke. Unter anderem, warum vermehrtes Videospielen in Corona-Zeiten noch kein Alarmsignal ist.

Downloads

Fertige Präsentation zu Computerspiel-Sucht

Gratis Vorlage zur Verwendung bei Referaten in der Schule oder Präsentationen an der Universität.

Für Schule oder Universität: Gratis Präsentation zu Computerspiel-Sucht
Gesprochener Text in den Foliennotizen der einzelnen Folien. Keine Quellenangabe nötig, beliebig veränderbar.

Unterlagen zur Selbsthilfe

Die Kosten-Nutzen-Analyse

Es hilft den Angehörigen, aber auch dem Süchtigen selbst, die Motive, die Vorteile und den Krankheitsgewinn den Kosten und Folgen gegenüberzustellen. Die Kosten-Nutzen-Analyse ist das passende Arbeitsblatt dafür.

Der Tages-Zeitkuchen

Anstelle des Computerspielens sollen andere, passendere Freizeitbeschäftigungen treten. Das Arbeitsblatt Tages-Zeitkuchen hilft, Ideen zu finden und sie dauerhaft umzusetzen.

Der Belohnungsplan

Eine der besten Techniken aus der Verhaltenstherapie macht sich die Lernfähigkeit des Gehirns zunutze. Belohnungspläne verstärken positives Verhalten (z. B. Freizeitgestaltung abseits des Computers) durch positive Verstärkung.

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Das Smartphone macht fett, dumm und stört in der Schule?…
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Best of: Fakten zu Smartphones & Co. (Teil 1)

Welches Land hat am meisten Computerspiel-Süchtige? Gibt es einen Zusammenhang…
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Buch: Die Smartphone-Epidemie von Manfred Spitzer

Manfred Spitzer gilt seit seinem Buch “Digitale Demez” als Hardliner…
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Warum es in Zukunft noch mehr Computerspiel-Süchtige geben wird

Aktuell gelten 2-4 % der Kinder und Jugendlichen als computerspielsüchtig.…
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Arm vs. Reich – Computerspiel-Sucht nur für die niedrige Bildungsschicht?

Ist Computerspielsucht nur etwas für Arme und Ungebildete? Falsch, jeder…
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Warum sind Männer (und Jungs) eher betroffen als Frauen?

Auf 9 männliche kommt nur 1 weibliche Computerspielsüchtige. Entscheidend dafür…
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Spontanremissionen – geht Computerspiel-Sucht von alleine wieder weg?

Hilft es, einfach abzuwarten? Studien sagen nein, bei den meisten…
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Pubertät und Computerspiel-Sucht – Geht das wieder weg?

In der Pubertät sind Jungs besonder anfällig, eine Sucht zu…
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Zahlen und Fakten: Wie häufig ist Computerspiel-Sucht?

Zwischen 1,6 und 7,5 % wurden in Studien als computerspielsüchtig…
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Warum unterscheiden sich die Schätzungen über die Anzahl Computerspiel-Süchtiger?

Definition von Krankheit und die Art der Zählung haben Einfluss…
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Henne und Ei: Computerspiel-Sucht als Ursache oder als Symptom?

Was kommt zuerst? Die Computerspiel-Sucht oder eine psychische Erkrankung, die…
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Computerspiel-Sucht: Teil der digitalen Revolution

Computerspiele sind für viele der erste Kontakt mit der Welt…
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Eine Sucht ohne Suchtmittel

Ist es wirklich eine Sucht, wenn es keinen Stoff, keine…
Computerspiel-Sucht, Fachartikel

Alle psychisch Erkrankten auf Computerspiel- und Internet-Sucht testen?

Über 90% der Süchtigen leiden an einer weiteren psychischen Störung.…

Meine Online-Beratung

Die Online-Beratung zu Computerspiel-Sucht funktioniert per Video-Chat (Computer, Tablet oder Smartphone). Den Termin können Sie auf der Buchungsseite selbst bestimmen. Eine Registrierung ist nicht nötig, sie bezahlen mit PayPal.

FAQ – Häufige Fragen zu Computerspiel-Sucht

Geht Computerspiel-Sucht von alleine weg?

In 90 % der Fälle leider nicht. Weil dann einfaches Abwarten das Problem leider verschlimmert, ist es besser, frühzeitig einzuschreiten. Hilfe und erste Anlaufstellen sind Online-Beratung, Psychologen oder (Sucht-) Beratungsstellen. Mehr zur richtigen Vorgehensweise finden Sie hier.

Was ist Computerspiel-Sucht?

Computerspiel-Sucht ist eine Verhaltenssucht wie Spiel- oder Kaufsucht. Kritisch ist, wenn Alltag, Schul- oder Berufs und Familienleben erheblich leiden. Mehr zu Folgen, Ursachen und Selbsthilfe und professioneller Hilfe bei Computerspiel-Sucht.

Was sind die Ursachen von Computerspiel-Sucht?

Die Persönlichkeit, genetische Anfälligkeit, psychische Stabilität des Süchtigen, das Design der Computerspiele und die familiäre Situation und moderne Gesellschaft – all das hat Einfluss. Am besten erklärt das das TRIAS-Modell für Computerspiel-Sucht.

Was kann ich selbst gegen Computerspiel-Sucht tun?

Geschicktes Ansprechen, Verständnis zeigen. Auf generelle Verbote und technische Hindernisse eher verzichten, die bringen kaum etwas. Sie können auch einfache psychologische Techniken wie Kosten-Nutzen-Analyse oder Belohnungspläne ausprobieren.

Wann soll ich mir einen Psychologen suchen?

Wenn Sie keinen Einfluss mehr haben, Anzeichen von Depression oder hoher Aggressivität sichtbar werden. Bei der Entscheidung hilft Ihnen mein Gratis-Test “Besser zum Psychologen?”.

Welche Begleiterkrankungen sind bei Computerspiel-Sucht häufig?

Persönlichkeitsstörung: 52 %, Angststörungen: 50 %, Depressionen: 40%, ADHS: 23 %. 90 % der Computerspiel-Süchtigen leiden unter mindestens einer weiteren psychischen Störung. Am gefährlichsten ist dabei die Depression wegen der hohen Suizidgefahr.

Dr. Armin Kaser

Ich bin Psychologe in Innsbruck, spezialisiert auf Computerspiel-Sucht und biete dazu die Online-Sprechstunde per Video-Chat an.